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DIY: Ich bastel mir eine Steam Machine

Schon nachdem ich die ersten Ankündigungen von SteamOS und Steam Machine gelesen hatte war ich gefangen vom Gedanken mir eine eigene Steam Machine zu bauen.

Nachdem ich mir SteamOS testweise auf meinen Acer Revo HTPC installiert habe und es sogar einigermaßen gut läuft bei Indie-Spielen, habe ich mich entschlossen diesen Gedanken in die Tat umzusetzen und mir nun endlich eine Steam Machine zu bauen.

Ich werde hier als erstes die Teile vorstellen, die ich wahrscheinlich kaufen und verbauen werde.

1. Das passende Gehäuse

Da mein TV-Schrank weiß und von IKEA ist, habe ich mir gedacht, dass in den Schrank auch ein weißes schlichtes Gehäuse passen würde.

Meine Wahl fiel auf das Fractal Node 304. Es sieht wirklich schick aus, wie ich finde und bietet genug Platz für eine dedizierte Grafikkarte. Wer es etwas dunkler haben möchte, kann das Gehäuse auch etwas günstiger in schwarz kaufen.

Preis: ~80€

UPDATE:

Ich habe mich doch für die schwarze Version entschieden, denn meine anderen Geräte sind auch alle in schwarz gehalten.

2. Mainboard

Da ich aus Kostengründen eine AMD-CPU verbauen möchte, muss ich natürlich auch ein passendes Mini-ITX-Board kaufen.

Hier fiel meine Wahl auf das Gigabyte GA-F2A88XN-WIFI. Es hat eingebauetes WLAN und bietet mit 2 Speicherbänken genug Raum für Speichererweiterungen.

Preis: ~90€

3. Der Prozessor

Hier möchte ich keine großen Kompromisse machen und werde mir einen AMD A10 7700K in der boxed Version holen. Er hat 4 Rechenkerne und sollte für das Spielen genug Leistung liefern.

Preis: ~115€

UPDATE:

Ich werde hier wohl auf einen AMD Athlon X4 860K ausweichen, da ich die integrierte Grafiklösung des A10 nicht benötige. Hier kann ich also etwas Geld sparen und das Gesparte evtl. in eine dedizierte Grafiklösung investieren.

Preis: ~70€

4. Arbeitsspeicher

Da das Mainboard zwei Speicherbänke unterstützt und ich auch für modernere Titel gerüstet sein möchte, fiel hier meine Wahl auf ein 8GB-DUAL-Kit von G.Skill mit 2133MHz.

Preis: ~70€

UPDATE:

Um weiter für die Zukunft gerüstet zu sein, werde ich ein einzelnes Speichermodul mit 8GB kaufen. Hier habe ich dann die Option auf 16GB, wenn mir danach ist.

Preis: ~76€

5. Die Grafikkarte

Um die Kosten nicht allzu sehr explodieren zu lassen habe ich mich für eine GeForce GTX 750 mit 1GB entschieden. Hier werde ich wahrscheinlich eine Version von MSI kaufen. Man sollte darauf achten, dass die Grafikkarte mit Lüfter nicht mehr Platz als zwei Slots belegt. Ansonsten passt sie nicht in das Gehäuse, weil der Lüfter rausgucken würde.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass man sich im Moment nur NVIDIA-Karten holen sollte. Der AMD-Grafiktreiber unter Linux/SteamOS ist einfach nicht so weit und es gibt immer wieder Probleme.

Preis: ~110€

UPDATE:

Da ich beim Prozessor etwas sparen kann, werde ich mir wohl eine 2048MB Gigabyte GeForce GTX 750 Ti Black Edition gönnen. Diese hat doppelt soviel Speicher. Dies sollte vor allem bei FullHD etwas mehr Leistung bringen.

Preis: ~145€

6. Festplatte

Da der Effekt einer SSD-Platte nicht über schnellere Ladezeiten hinaus geht, habe ich mich für eine klassische SATA-Festplatte mit 1TB entschieden. Hier im Speziellen ein Modell von Western Digital mit 7.200 U/min.

Preis: ~75€

7. Ein Netzteil

Es fehlt nur noch ein Netzteil. Hier kann ruhigen Gewissens ein ATX-Netzteil verbaut werden. Meine Wahl fiel hier auf ein modulares 500W-Modell von be quiet!, welches absolut ausreichend sein sollte und den Vorteil hat, dass man wirklich nur die Kabel verlegen muss, die man auch benötigt.

Preis: ~85€

UPDATE:

Für die geplanten Komponenten reicht ein 400W-Netzteil. Ich werde bei be quiet! bleiben und spare hier wieder ein wenig.

Preis: ~45€

Fazit

Für ungefähr 625€ kann man sich einen sehr ordentlichen Gaming-Rechner für’s Wohnzimmer selber bauen. Ich werde ihn mir wahrscheinlich in dieser Kombination kaufen und dann noch einmal ordentlich auf Wärmeentwicklung und Leistungsfähigkeit testen.

UPDATE:

Mit den neuen Komponenten hat sich der Endpreis auf ungefähr 615€ geändert. Eine kleine Einsparung und noch ein bisschen mehr Leistung. Top! 🙂

Fussball Manager unter Linux

Nachdem vor nicht allzu langer Zeit der neue Football Manager herausgekommen ist und ich schon seit Bundesliga Manager Professional ein großer Fan solcher Spiele war, habe ich mich ein wenig über den SEGA-Manager informiert.

Irgendwie werde ich mit dem Spiel nicht warm und habe es mir nun auch nicht, wie eigentlich geplant, gekauft.

Nachdem mit dem Untergang von Ascaron meine Lieblingsserie „Anstoss“ untergegangen war, musste ich mich mit Gerald Köhlers Fussball Manager-Reihe anfreunden und seit Version 10 war ich auch hier sehr zufrieden.

Klar. Man konnte über die Preisgestaltung meckern oder sich über die immer gleichen Bugs aufregen aber alles in allem waren und sind es immer gute Simulationen.

Da ich Anstoss 2007 nicht zum Starten unter PlayOnLinux bewegen konnte, versuchte ich mich an der Fussball Manager-Reihe.

Ich besitze Fussball Manager 10 und 13 und wollte natürlich mit der für mich aktuellsten Version starten. Um dies zu bewerkstelligen braucht man ja leider EAs Download-Manager „Origin“. Dieser lässt sich mit der aktuellen Wine-Version (Stand November 2014: 1.7.30) super installieren.

Leider funktioniert der Download der einzelnen Titel nicht so einfach ohne einen kleinen Patch:

Es muss in den Installationsordner von Origin navigiert werden. Hier sollte die Datei Qt5Network.dll liegen. Wenn dies der Fall ist, muss folgender Befehl im Terminal ausgeführt werden um die Datei zu patchen:

printf '\x01' | dd of=Qt5Network.dll bs=1 seek=551777  count=2 conv=notrunc

Wenn dies ausgeführt wurde, klappt es auch mit dem Downloaden.

Leider funktioniert die 13er-Version des Fussball Managers nicht. Nach dem Spielstart bleibt der Bildschirm schwarz und das Wine-Log wächst ins unermessliche, weil er irgendeine Grafikfuktion nicht richtig ausführen kann.

Die Beschreibung des Bugs findet sich hier im Bugtracker des Wine-Projektes.

Fussball Manager 10

Das Gute zum Schluss. Version 10 funktioniert. Es lässt sich wunderbar installieren und auch Spielen. Ich habe mehrere Saisons gespielt und freue mich, dass ich den 1.FC Köln zu altem Ruhm führen kann. 😉

Oracle Java 8 installieren

Um einige Applikationen zu benutzen reicht das bei Linux Mint vorinstallierte Java leider nicht und ich habe mich dazu entschlossen nun die offizielle Oracle-Version zu installieren.

Java 8

Dies funktioniert über ein PPA:

 

1. PPA hinzufügen

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/java

2. APT updaten

sudo apt-get update

3. Oracles Java-Version installieren

sudo apt-get install oracle-java8-installer

4. Java-Version überprüfen

java -version

 

Nach diesen einfachen Schritten habe ich nun die Oracle-Version von Java 8 installiert und keine Probleme mehr mit manchen Applikationen.


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